"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!"


Fotos sind nicht nur dafür da, um Erinnerungen festzuhalten und persönliche Momente mit anderen zu teilen. Vielmehr sind sie auch eine Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken.

Mit großer Begeisterung und vielen kreativen Ideen wurde deshalb in der ersten Woche der Sommerferien mit Schüler*innen der 5., 6. Und 8. Klassen ein Fotoprojekt gestaltet. Ziel dabei war es, die Fotoperspektiven so zu wählen, dass optische Illusionen entstehen.

                                      
      

In den drei Tagen setzten sich die jungen Menschen damit auseinander, welche Bedeutung Fotos für unseren Alltag haben, wo und mit wem wir sie teilen und was beim Fotografieren beachtet werden muss. Den Schüler*innen wurde im Prozess deutlich, dass Bilder immer nur eine Momentaufnahme  sind, nur die Perspektive gezeigt wird, die der/die Fotografin  vorgesehen hat und dass es wichtig ist, Aufnahmen und Bilder auch von einer kritischen Seite zu beleuchten. 

Die Schüler*innen hatten viel Spaß, sich auf diesen Prozess einzulassen und es sind neue Ideen, für weitere Projekte entstanden.

 

              

                            

"Mach dich stark. Misch dich ein. Sag NEIN!"


 

Mit dieser Botschaft entstand in der ersten Juliwoche ein Projekt zum Thema „Sexuelle Belästigung“ am Herder-Gymnasium, welches von Schüler*innen des diesjährigen Abiturjahrgangs initiiert und umgesetzt wurde. Trotz laufender Abiturprüfungen war es ihnen wichtig ein Zeichen zu setzen, auf das Thema aufmerksam zu machen und Informationen bereit zu stellen. Daher suchten sie sich Unterstützung bei der Schulsozialarbeit, Schulleitung und Lehrkräften und so entstand eine kleine Ausstellung, die bei Lehrkräften und Schüler*innen gleichermaßen beeindruckte. So verlegte bspw. eine Ethiklehrerin kurzerhand ihren Unterricht in den Ausstellungsgang.

 

Mit eindrucksvoller, kreativer Ausgestaltung gelang es der Gruppe nicht nur inhaltlich über sexuelle Belästigung zu informieren, sondern beim Betreten des Ganges eine Stimmung zu erzeugen, das nachhaltig wirkte.

„Wir waren erschrocken, wie oft es im Alltag zu Anmachen, anzüglichen Sprüchen und Belästigungen kommt, doch in unserer Gesellschaft, ist es immer noch ein Tabu darüber zu sprechen.“

 

 

Neben der inhaltlichen Aufbereitung war es daher der Gruppe wichtig, dass die Schüler*innen ihre bisherigen Erfahrungen anonym teilen konnten und Kontaktadressen erhalten, an die sie sich bei Bedarf hinwenden können. Außerdem gab es Handlungshinweise für diejenigen, die solch eine Situation von außen beobachten.

 

Aus meiner Sicht ist es den Schüler*innen eindrucksvoll gelungen, über das Thema aufzuklären und aufmerksam zu machen. Für dieses Engagement gilt ihnen ein großes DANKESCHÖN.

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum